Headlock | Deutscher Wrestling-Podcast

2017 wurde ich von der Podcast-Euphorie gepackt. Natürlich habe ich mich nach Podcasts umgeschaut, die meine Interessen abdecken. Neben beruflichen Podcasts über Marketing dürfen da natürlich keine Wrestling-Podcasts fehlen und so bin ich vor einigen Monaten auf „Headlock“ gestoßen. In diesem Podcast werden wirklich abwechslungsreiche und spannende Themen behandelt, die mehr als nur das aktuelle Geschehen in der WWE abdecken.

Anfangs war ich noch recht skeptisch. Mittlerweile verkürze ich mir jedoch Autofahrten mit Headlock immer häufiger, denn als Fan der WWE interessieren mich andere Blickwinkel als der von Oli und Freunden. Meine Skepsis begann mit der Folge 131 „Wrestling-Trash – Die besten und schlimmsten übernatürlichen Gimmicks“, weil mir da einige fehlten und nur die wirklich bekannten Superstars genannt wurden. Irgendwie kam da das Gefühl auf, dass das Wissen einiger Podcaster eher oberflächlich sei. Mittlerweile hat sich meine Meinung aber grundlegend geändert, denn einige aus dem Team sind wirklich stark was Jahreszahlen und die Datierung von Ereignissen angeht und das hat mich schließlich zu einem treuen Hörer gemacht, der sich nach und nach auch ältere Folgen anhört.

Das erwartet euch bei Headlock

Als Wrestling-Fan seit über 25 Jahren schwelgen wir oft in Erinnerung und denken an verstorbene Wrestler, prägende Matches und in Erinnerung gebliebene Geschichten. Genau hier setzt Headlock desöfteren an und präsentiert Episoden über verschwendete Talente, blickt auf vergangene Shows zurück oder widmet ehemaligen Superstars einen ganzen Podcast. Gemeinsam mit den Jungs an die Zeiten von Mr. Perfect, Eddie Guerrero oder Shawn Michaels denken macht wirklich großen Spaß. Der Podcast hat auch mein Nutzerverhalten im WWE Network verändert, denn wenn im Podcast längst vergessene Großveranstaltungen genannt werden, dann steht dieser schon bald auf meiner Liste.

Natürlich gibt es auch die klassischen Vorschauen und Rückblicke auf die Großveranstaltungen der WWE, so dass wir hier unser eigenes Befinden über einen PPV mit erfahrenen Fans teilen können. Hier geht es nicht darum, dass jeder meine oder unsere Meinung teilt, sondern um konstruktive Diskussionen über das Produkt „Wrestling“.

Enge Kontakte zu der wXw

Einige aus dem Team verfolgen die deutsche Wrestling-Promotion wXW und liefern auch hier spannende Eindrücke und machen mir den Besuch bei der wXw wirklich schmackhaft. Vor vielen Jahren fielen mit die Fans der wXw eher negativ auf, als diese bei einer anderen deutschen Promotion am Ring standen und ständig „Wir wollen einen Stunner!“ skandierten. Natürlich liegen zwischen 2018 und diesem Ereignis wirklich sehr viele Jahre und ein Blick auf die Webseite der wXw und ein Blick in die jüngste Historie dieser Promotion hat mir gezeigt, dass hier wirklich ein gewaltiger Fortschritt gemacht wurde. Ein Besuch von Spinebuster bei der wXw steht auf meinem Zettel.

Blick über den Tellerrand

Ich schaue aktuell wirklich nur WWE, habe Lucha Underground bereits in der ersten Staffel abgebrochen, verfolge Impact Wrestling über die News von Wrestling-Point, habe Wrestle Kingdom 12 wegen Chris Jericho geschaut, verfolge Ring of Honor über Facebook und verfolge viel diskutierte Matches über YouTube.

Wenn John Morrison, Cody Rhodes und Bobby Lashley auftreten, die ich alle drei wieder gerne in der WWE sehen möchte, dann schaue ich mir die Matches ebenfalls an. Genau um solche Wünsche, Träume und Spekulationen geht es in dem Podcast auch.

Also schaue ich schon viel Wrestling oder konsumiere die News, aber nicht in der Häufigkeit wie die Jungs von Headlock. Darum inspiriert mich der Wrestling-Podcast zum gezielteren Konsum von Wrestling-Highlights und ich kann meine Meinungen über aktuelle Abläufe im Wrestling mit anderen Fans vergleichen und über Social Media diskutieren.

Der Podcast kann nicht nur über die gängigen Plattformen abonniert, sondern auch bei YouTube gehört werden. Hier der Link zu einer Folge über den Wrestling-Ausblick 2018.

Bildquelle: www.headlock.de

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